Anja ist keine gute Friseuse

Es fing alles damit an, dass meine Haare mal wieder so lang gewachsen waren, dass selbst mein kraftvolles Haargel kaum noch eine Chance im Kampf gegen meine fiesen Wirbel hatte. Also war morgens schnell der Plan geschmiedet, nach Feierabend zum Friseur im Gesundbrunnen-Center zu fahren.
Aber wie es immer so ist wenn man pünktlich Feierabend machen will, genau dann klappt es natürlich erst recht nicht. Als ich dann beim Friseur ankam hatte er zwar noch auf, konnte mich aber leider nicht mehr dran nehmen, da er inzwischen alleine im Laden war und 2 Kunden noch vor mir da waren.

Da fällte ich dann schon die erste schlechte Entscheidung.
Ich bin zu einem anderen Friseur gegangen, was dann auch direkt einen bescheidenen Haarschnitt zur Folge hatte. An der Seite irgendwie noch recht lang, vorne auch nicht so recht sauber und überhaupt gar nicht so überzeugend.

Dann, wieder zu Hause angekommen, fällte ich meine zweite schlechte Entscheidung.
Ich fragte Anja, ob sie mir nicht an den Seiten meine Haare mit einer elektrischen Haarschneidemaschine etwas kürzen könne.

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Es weihnachtet sehr!!!

Ich freue mich jedes Jahr darauf! Weihnachten gehört zu meinen Favoriten! Nein,nicht nur weil ich da Geburtstag habe und es neben ein paar Schneeflocken auch Geschenke schneit, sondern weil ich diesen ganzen Weihnachtskitsch liebe… Deko,viiiel Deko, die ganzen bunten Lichter überall, Weihnachtsmärkte, Plätzchen backen, sich mit Glühwein oder Kakao mit Amaretto zu besäuseln, einfach die weihnachtliche Atmosphäre!

Aaaaber nur zur Weihnachtszeit!

Also Ende November bzw Anfang Dezember! Das es mittlerweile üblich ist, Weihnachtsplätzchen und Schokolade bereits Anfang Oktober  in den Geschäften auszustellen ist total nervig aber kennt man ja schon. Aber ganz ehrlich, bereits Mitte-Ende Oktober Weihnachtsmärkte aufzubauen ist echt übertrieben.  Ich glaube nicht, dass das in Köln der Fall ist,oder? Wenn doch, dann ist es mir nie aufgefallen.

In Berlin hat man damit offensichtlich kein Problem sogar vorm 11.11. Weihnachten zu feiern.

Ach und was mir dazu auch noch einfällt, Berlin hat Karneval dieses Jahr um 10:11 Uhr eingeleitet. Hallo???!!! Selbst ich, wo ich nicht wirklich ein Karnevalsfan bin, bin da jetzt echt beleidigt. Überlasst Karneval bitte den Kölnern!!!

So, das musste mal gesagt werden!

Trotzdem freue ich mich schon auf Weihnachten, hier im schönen Berlin und auch in unserer eigentlichen Heimat Köln!!!

Frühstück eines Morgens in Berlin

Eines Sonntags Morgens steht man gemütlich, noch etwas müde und verschlafen, auf. Trottet aus dem Schlafzimmer in Richtung Flur. Draußen hat der Tag schon vor geraumer Zeit begonnen und man ist von seinem Antlitz so geblendet, dass man seine Augen nur mühsam geöffnet bekommt. Vorsichtig versucht man blinzelnd einen ersten Blick durch die Wohnung zu werfen. Man lässt seinen Blick behutsam durch das lichtdurchflutete Wohnzimmer und über den Esstisch schweifen.
Verwundert, etwas überrascht, von der Sonne geblendet, aber sehr erfreut denkt man: „Wow, wie cuul ist das denn! Das Frühstück ist ja schon fertig und steht schon zum essen bereit.“, während man sich dem Esstisch vorsichtig nähert.


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From Cologne to Berlin

So liebe Freunde des gepflegten Grillens,

bevor es endgültig für uns heißt “Berlin Calling” und wir unsere strikte Currywurst-Diät beginnen, wollen wir uns mit euch ans Rheinufer chillen, den Grill zum glühen bringen und noch ein letztes mal über die Strenge schlagen.

Auf dem Speiseplan stehen exquisite Grillwürstchen, selbstgemachter Nudelsalat und feinstes Fladenbrot. Hierzu servieren wir ein paar Flaschen Bier aus der Region und eine Auswahl an auserlesenen Softgetränken.
Zu guter Letzt gibt es als Dessert eine großartige Beachathmosphäre und diverse Sportmöglichkeiten.
Wenn ihr ansonsten Appetit auf etwas anderes habt, bringt es einfach mit.

Wir freuen uns auf euer Kommen und wer als erster besoffen im Rhein liegt hat verloren. 😉

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Jetzt komm ich!

Nach langem „Anja guck mal“, „Anja mach mal“, „Anja lies mal“ und einem ziemlich frustrierten und genervten Stocki, ist es wohl mal an der Zeit meinen Senf dazu zugeben.

Also hier mein erster -wie heißt das- Blog-Post?!

Nachdem ich jetzt meinen schriftlichen Teil meiner Hofa- Ausbildung hinter mir habe, muss ich mich wohl oder übel mit meiner Vermietung der jetzigen Wohnung auseinander setzen.

Ich lebe hier schon seit 5 Jahren und es gibt hier Bereiche in meiner Wohnung denen ich seit 5 Jahren kaum oder gar keine Beachtung geschenkt habe. Dem entsprechend sieht es hier leider auch aus. Mein erstes Kaninchen Meiki war mir leider auch keine große Hilfe, im Gegenteil! Möbel und Fensterrahmen an fressen gehörte fast zur Tagesordnung, manchmal hatte ich sogar das Gefühl als hätte er bestimmte Uhrzeiten dafür gewählt. Leider war seine Spezialität Tapete und ganze Wandecken die er mit Genuss zerriss und weg fraß, was ich leider immer erst zu spät bemerkte.

Diese Sachen zu beheben oder auszubessern ist leider nicht leicht, manchmal auch fast unmöglich. Glücklicher Weise habe ich Marcel der mir dabei hilft. Trotzdem ist es zur Zeit keine entspannte Lebensphase.

Ich hoffe das ich diese Wohnung mit der Einbauküche und ein paar Möbeln mit wenig Stress los werde!

praktische vs. theoretische Probleme

Der folgende Text könnte alternative unter der Überschrift offline vs. online Probleme stehen.
Ein Vergleich der Problemarten die mir damals als IT-Systemelektroniker begegnet sind und die mit denen ich mich heutzutage als Webentwickler beschäftige.

Damals schlug ich mich mit richtig praktischen Problemen herum.
Zum Beispiel mit der Erkenntnis, dass die mehrere Kilo schwere EMA (wurde immer mit 2 fetten Akkus bestückt) nicht an dieser einfachen Rigibs-Wand mit den drei verbliebenen Rigibis-Schnecken halten würde. Mit dieser Erkenntnis und mit dem Wissen das hier eh keine Rigibis-Schnecken, sondern eher Kippdübel gefragt sind muss man nun zum nächsten Baumarkt.
Da man sich in solchen Situationen aber konsequent entweder am Arsch der Welt (nächster Baumarkt 10min. entfernt – also mit einem Helikopter-Taxi) oder mitten in der Innenstadt (Luftlinie zum Baumakrt ca. 5km – Fahrzeit, bzw. Staustrecke ca. 45min.) befand und damit die nächsten Kippdübel in fast utopische Ferne rückten,  hatte man schon keinen Bock mehr bevor man auch nur einen Handschlag getan hatte.

Heutzutage begegne ich hingegen eher theoretischen Problemen.
Wobei hier das Wort „theoretisch“ etwas falsch ist, bzw. meine subjektive Sicht widerspiegelt. Es sind für mich eher Herausforderungen als Probleme.
Denn mit einem internetfähigen Elektronik-Dings, Internet als solches und Interesse an der Sache lässt sich alles lösen, irgendwie. Also meistens. 😉
Gut, ich habe noch den Zeit-Faktor weggelassen. Denn hätte man unbegrenzt Zeit wäre die meisten Probleme nicht so problematisch. Doch meine „theoretischen“ Problemen muss ich meistens nur einmal bewältigen und bin dann mit der Lösung, Bookmarks, Code-Schnippseln und dem Wissen darüber für das nächste Mal gewappnet.

Fehlende Kippdübel fehlen hat beim nächsten Mal auch wieder.

unwahrscheinlich freundlich

Letztens haben wir einen kleinen Zwischenstopp beim NetCologne-Shop im Rheincenter gemacht, kurz vor Ladenschluss versteht sich. Wollten in Erfahrung bringen bis wann ihr Vertrag läuft, bzw. wie das mit der Kündigungsfrist bei Umzug so aussieht.
Klar, so was sollte sich auch im Kleingedrucken des Vertrags nachlesen lassen. Leider hat sie ihn so gut abgeheftet/weg sortiert, dass er sich jetzt nicht mehr wieder finden lässt. Egal!

Schon darauf eingestimmt gleich von dem guten Mann mehr oder weniger nett rauskomplementiert zu werden – wer hat schon als Mitarbeiter Lust Vertragsdaten 4 Minuten vor Ladenschluss raus zu suchen, bzw. zu besprechen? – wurden wir jedoch angenehm vom NetCologne-Mitarbeiter überrascht!
Gut, ich weiß nicht ob der gute Mann krank war (hoffentlich nicht) oder auf Koks oder vielleicht beides. Er war jedenfalls etwas „aufgekratzt“, hat alle 10 Sekunden kleine Zuckungen im Gesicht gehabt und war unwahrscheinlich freundlich!

Da einem meistens ja nur die unfreundlichen Mitarbeiter in Erinnerung bleiben, ähnlich wie mit den roten Ampeln, sehe ich diesen Post als guten ersten Schritt die Schieflage der eigenen subjektive Wahrnehmung auszugleichen!

Achja, das mit der Kündigungsfrist sollte übrigens auch kein Problem sein. Wenn man außerhalb des NetCologne-Anschlussgebietes zieht hat man außerordentliche Kündigungsmöglichkeiten.

The Times They Are A-Changin’

Wir haben ihn fast alle. Einen Plan B. Vielleicht auch noch einen Plan C oder sogar eine vollständige Exit-Strategie, also einen „wenn gar nichts mehr geht dann…“-Plan.

Oder einfach auch nur den Wunsch nach Veränderung. Den Wunsch nach etwas Neuem!

Mal schwächer mal stärker ausgeprägt. Wobei der Wunsch nach Veränderung nicht zwangsläufig bedeuten muss, dass man mit dem IST-Zustand unzufrieden ist. Viel mehr ist da etwas das verlockender und spannender erscheint.

Was oft fehlt sind festgelegte Voraussetzungen, Deadlines, oder greifbare Faktoren ab wann diese Pläne in Kraft treten sollen/müssen.
Klar, solche Bedingung sind meist sehr schwer und/oder nur sehr wage zu definieren. Aber ab wann ist denn nun Veränderung angesagt? Wann hat man endgültig die Schnautze voll oder wann ist die Vorfreude/Sehnsucht einfach groß genug?

Was mich betrifft war es Mitte/Ende letzten Jahres soweit.

Zu diesem Zeitpunkt war das „Jetzt“ nicht mehr ganz so spannend und der Plan B gedanklich so schön ausgemalt, dass die kritische Maße innerhalb der Entscheidungsfindung erreicht wurde. Von da an lief alles wie von selbst und Anja und ich haben unseren Plan B, irgendwann nach Berlin zu ziehen, angefangen in die Tat umzusetzen.
Erst mit einer groben Termin – Mitte bis Ende 2010. Dann folgte im Februar der konkrete Termin – der 01.08.2010.

Bei soviel Veränderung und Neuem kam auch die Idee auf, endlich unser eigenes kleines Internet-Blog-Dings an den Start zu bringen!
In erster Linie einfach für uns. Als Dokumentation unseres Umzug und alles was damit, davor, danach und drumherum passiert. 😉
Aber auch für alles andere was uns so gerade durch den Kopf geht oder uns beschäftigt. Und wenn es noch von anderen gelesen werden sollte, auch gut.

Also auf gehts!