Frühstück eines Morgens in Berlin

Eines Sonntags Morgens steht man gemütlich, noch etwas müde und verschlafen, auf. Trottet aus dem Schlafzimmer in Richtung Flur. Draußen hat der Tag schon vor geraumer Zeit begonnen und man ist von seinem Antlitz so geblendet, dass man seine Augen nur mühsam geöffnet bekommt. Vorsichtig versucht man blinzelnd einen ersten Blick durch die Wohnung zu werfen. Man lässt seinen Blick behutsam durch das lichtdurchflutete Wohnzimmer und über den Esstisch schweifen.
Verwundert, etwas überrascht, von der Sonne geblendet, aber sehr erfreut denkt man: „Wow, wie cuul ist das denn! Das Frühstück ist ja schon fertig und steht schon zum essen bereit.“, während man sich dem Esstisch vorsichtig nähert.



Doch ganz langsam, Schritt für Schritt in Richtung Esstisch, kommt die Wahrheit immer ein kleines Stückchen näher. Dann endlich am Esstisch angekommen dämmert es einem allmählich und man erinnert sich an den schon längst vergessenen und verdrängten Vorabend. Im Angesicht des glänzenden Sonnenlichtes wird einem nun das ganze Ausmaß seiner abscheulichen Gräueltaten bewusst. Schwer schockiert und sehr betroffen schaut man auf die Überlebenden, bzw. die Überreste dieses Burger-Massakers.

Gänzlich geplatzt die Illusion vom gedeckten Frühstückstisch.

Naja, aber alles nur halb so schlimm. Kurz 5 Etagen mit dem Aufzug runter, dann links aus der Haustür raus und schon nach 80m Fußweg steht man in der Bäckerei. Und wenige Minuten später war der gedeckte Frühstückstisch dann auch Realität! 🙂
Achja, Brötchen sieht man hier jetzt leider noch nicht. Sind noch in der Tüte unten rechts versteckt.